(Deutsch) Rückblick

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Ein bisschen Geschichte… (der ultimative Swizzeridoo Rückblick)

Im Jahre 1996 und im Milleniumsjahr 2000 fand auf der Schweibenalp, einem wundervollen Platz oberhalb von Brienz im Berner Oberland, die ersten beiden Didgeridoo Gatherings in der Schweiz statt. Übrigens bereits im 2000 unter dem damals noch unbekannten Namen “Swizzeridoo”, jedoch nicht als Festival, sondern damals noch als Gathering, organisiert vom Berner Didgeridoospieler und späteren Vereinspräsidenten Olivier Balmer.

Bereits damals pilgerten viele interessierte und begeisterte Didgeridoospieler sowie, sehr zur Überraschung der Organisation, auch etwa 200 Didgeridoo- und Klanginteressierte Gäste auf die Schweibenalp. Am Sonntag Abend, wir schreiben den 23. Juli 2000, wurde von vielen aktiven Didgeridoospielern konkret beschlossen, dass es mit dem Gathering in Form eines professionell durchgeführten Festivals weitergehen soll. Das erste OK-Treffen für das neue Festival “Swizzeridoo” fand am 30.09.2000 bei Roman Buss an seinem damaligen Wohnort in Malters/LU statt. Weitere Sitzungen folgten, an verschiedenen Orten, mit verschiedenen Ausgängen.

Der Verein “Swizzeridoo” mit Olivier Balmer als Präsident wurde am 19. Januar 2001 gegründet und bildete die Basis des gleichnamigen Swiss Didgeridoo Festival “Swizzeridoo”. Auch die Homepage ging um diese Zeit aufs Netz und blieb unverändert bis zum Frühling 2007 mit dem gleichen Design.

Präsidium und Vorstand sowie das dem Vorstand unterstellte Organisationskomitee erlitt in den Jahren bis heute viele Wechsel.
Der Gründungsvorstand bestand am 19. Januar 2001 aus folgenden Personen:
Präsident: Olivier Balmer
Kasse: Fränzi Leibbach
Beisitz: Felice Limacher, Roman Buss, Cesare Cannavo

Von der Idee, mit verschiedenen Arbeitsgruppen im OK zu Arbeiten (es waren ca. 2 Dutzend Leute daran beteiligt, ist man bald wieder weggekommen. Zu kompliziert, zu aufwendig und zu zeitraubend war diese Art von Organisation. Hinzu kam, dass viele der erst so begeisterten Leute bald merkten, dass der Aufwand, ein Festival zu Organisieren und zu Veranstalten, ihre zeitlichen Ressourcen total überstiegen. So kamen auch an das erste Treffen “nur” 14 Personen, an das zweite noch deren Elf, am dritten noch Neun. Weiterhin braucht es Konfliktbereitschaft und Teamgeist. Teamplayer waren also gefragt.

Unterstützung bekam das “Swizzeridoo” auch von prominenter Stelle. Den “Didgeman” im Logo kreierte niemand geringerer als David Hudson, einer der weltweit bekanntesten Didgeridoospielern, speziell für das “Swizzeridoo”.

Das Festival im Jahre 2001 im Gaskessel in Bern war defizitär. Um die Kosten zu decken, wurde ein mehrjähriger Mitgliederbeitrag zu günstigeren Konditionen angeboten, der glücklicherweise von vielen Mitgliedern genutzt wurde. Um die fehlenden 2500 Franken zu decken reichte dies jedoch nicht aus. Denra Dürr und Roman Buss & Friends (später unter dem Namen Swiss inDIDGEnous bekannt) spielten gratis ein “Defizitkonzert” zu Gunsten des “Swizzeridoo” in der ausverkauften Kulturmühle Mühletal. Das Defizit war somit gedeckt.

Im Verein wurden die jährlichen Vereinsversammlungen abgehalten. Die Erste nach der Gründerversammlung am 19. Oktober 2001 in Solothurn. Leider war mit Felice Limacher und Cesare Cannavo bereits erste Rücktritte zu verzeichnen. Neu übernahm Guido Huwyler ein Amt im Vorstand sowie die Leitung des Organisationskomitees.

Für das Festival 2002 war man auf der Suche nach geeigneteren Räumlichkeiten. Mit der Mehrzweckhalle Froburg in Wiedlisbach wurde man fündig. Die Organisation begann auch flüssiger und professioneller abzulaufen, das Leergeld wurde bezahlt, noch ein Minus in der Kasse würde das Aus für Festival und Verein bedeuten. Die Organisation lag dazumal bei Olivier Balmer, Roman Buss, Guido Huwiler, Fritz Kurt, Fränzi Leibbach und Josette Raidt heute Buss.

Das “Swizzeridoo” 2002 war erfolgreich. Die Kasse konnte ausgeglichen schliessen. Besucher, Künstler und OK waren zufrieden. An der Vereinsversammlung 2003 war leider mit Guido Huwiler ein erneuter Rücktritt zu verzeichnen. An seine Stelle trat Josette Raidt (heute Buss). Auch Olivier Balmer konnte nicht mehr soviel Zeit in den Verein investieren und gab seinen Rücktritt als Präsident bekannt, blieb dem Verein aber als Vizepräsident erhalten. Das Präsidium übernahm Gründungsmitglied Roman Buss, und gleichzeitig auch die Führung des Organisationskomitees.

Das Festival 2003 war, wie die nächsten Jahre auch, kostendeckend. Der immer grössere Bekanntheitsgrad des Festivals lockte auch mehr Besucher in die Froburg. So wurde das Festival auch für Sponsoren interessant. Mit diesen Einnahmen konnte über all die Jahre in Technik und Infrastruktur investiert werden. Mehr Besucher verursachen auch höhere Kosten, die auch gerne in Kauf genommen wurden. Die Vereinsversammlungen 2004 und 2005 schlossen mit einem unverändertem Vorstand ab. Das Organisationskomitee musste einige Wechsel ertragen. Martin Raidt übernahm die Presse und Medienverantwortlichkeit. Der Rücktritt aus Verein und OK des Gründungsmitgliedes Fränzi Leibbach an der Vereinsversammlung 2006 war der bisher am schwierigsten wieder zu besetzende Posten. Die Arbeit als Kassiererin, Sekretärin und Marktverantwortliche am Festival und im Verein war enorm zeitintensiv. Doch konnte glücklicherweise mit Matthias Maibach-Speck ein Nachfolger für den finanziellen Bereich und mit Stephan Horisberger ein neuer Sekretär gefunden werden. Beide wurden auch Mitglied des Organisationskomitees, der schon in früheren Jahren durch Stephan Zaugg verstärkt wurde, nachdem Josette Raidt plötzlich Buss hiess und Mutter eines Mädchens wurde. Leider bereits nach einem Jahr verliess Matthias Maibach-Speck den Vorstand aus persönlichen Gründen wieder. Als Nachfolger konnte schnell Horst Rossdeutsch gewonnen werden. Mit Ye-Soon Mardaus fanden wir nun auch die professionelle Unterstützung im Bereich Marketing/Sponsoring.

Martin Raidt verliess das Organisatinskomitee noch kurz vor dem Festival 2007. Seine Arbeit übernahm Ye-Soon Mardaus.
Auch vor dem Festival 2007 übernahm die Stadt Wiedlisbach offiziell die Patenschaft für das “Swizzeridoo”.
Den Bericht aus den Zeitungen können Sie hier [26 KB] sehen.

Nach Personellen Problemen hat das gesamte OK – Team den Verein Swizzeridoo im Jahre 2008 verlassen.
In diesem Jahr gab es auch kein Festival.

Viel Feedback und Resonanz, auch aus Politik und Wirtschaft, hat einen Teil des Teams sowie weitere Enthusiasten dazu erwogen, unter neuem Namen, aber mit altem Elan das Swiss Didge Festival weiter zu organisieren.

Das Swiss Didge Weekend wurde gegründet und wird als Verein geführt. Konzept und Location werden wie gewohnt weitergeführt.

Die Organisation des Festivals 2009 ging gut voran und wurde zur Freude von Besuchern und Künstlern erfolgreich durchgeführt.
Finanzielle und Personelle dispute führten dazu, dass dies der letzte Anlass in dieser Art sein sollte.

Am 20. Februar 2014 beschlossen Willi Grimm und Roman Buss, wieder einen mehrtägigen Anlass durchzuführen. Bald war klar dass der Name “Swizzeridoo” dabei wieder eine Rolle spielen soll. Der Anlass wird vorläufig nicht als Verein, sondern privat organisiert und durchgeführt. Das der Veranstaltungsort das Wörkshophus in Bern werden soll lag auf der Hand, fanden doch mit Tom Fronza, Ondrej Smeykl, Dubravko Lapaine, the-BAR-mates und Mark Atkins schon diverse Didgeridooanlässe in dieser Location statt. Das Festival wurde auf zwei Tage festgelegt und konnte erfolgreich durchgeführt werden.

Für das Jahr 2015 war der Entschluss, wieder ein dreitägiges Festival zu Veranstalten, etwas das einfach kommen musste. Wiederum im Wörkshophus Bern werden Willi Grimm Gäste, Künstler, Marktbetreiber und Sponsoren begrüssen.

Die Organisation läuft auf Hochtouren und man darf gespannt auf das Resultat sein.

Bisher aufgetretene Künstler und Formationen:

Denra Dürr (CH), Willi Grimm (CH), Matthias Müller (CH), Scott Siegrist (CH), Roman Buss (CH), Human Pressure (CH), Fabien Queloz (CH), Ganga Giri (AU), Bruce Rogers (AU), Mark Atkins (AU), Guido Huwiler (CH), Ilya Sibbor (DE), Swiss inDIDGEnous (CH), Stephen Kent (GB), Vision Networking (CH), Commin’ and Goin’ (AT), Naturton (CH), Alex Mayer (AT), Richard Bridge (GB), GöG (DE), Ansgar Stein (DE), Shozo (JP), Didge Groove Company (AT), Wild Marmalade (AU), N’bolo (CH), Adidgio (FR), Bernd Lumasegger (AT), Didjaman (FR), Tribe of Sound (CH/FR), Frank Heinkel (DE), Tongue’n’Groove (AU), Ash Dargan (AU), Jeremy Donovan (AU), Charlie McMahon (AU), Dörte Schlüter (DE), Marko Johnson (US), Ondrej Smeykal (CZ), Andrea Ferroni (IT), Ali Andress (AT), Aurea (DE), Markus Meurer & Stephan Braun (DE), Salil Kanika (NEP), 3ple-D (NL), Stein & Turnbull (DE & GB), Gumaroy (AU), Mike Edwards (GB), Roman Buss & Sven Quartier (CH & BE), Didgevoice (CH), Neverest (DE), Alexander Lauterwasser/Willi Grimm (DE/CH), D/JAM\BE (DE), Alan Dargin (AU) Scott Wilson (AU),  Keeni (AU), Jeremy Cloake (NZ), Sounds of Atlas (FR), Dubravko Lapaine (HR), Fast (AT), Gauthier Aube (FR), Analogue Birds (DE), A.A.R.A. (CH/DE/AT), Airtist (DE/HU), Fiorino Fiorini (IT), Zalem Delarbre (FR), Romandidge (CH), The Bar Mates (CH/AU), William Thoren (USA), Role Stettler (CH), Youva Gaudé (FR), Mélusine Rey Guillon (FR), Patrick Frey (CH), Lies Beijerinck (NL), Eddy Halat (GER), Sonalp (CH), Adèle & Zalem (FR),Swiss Oldies (CH), Amanitalinda (SK), Die Drei Herren (AT), Willi Grimm & Jakob Lusti (CH), Marc Miethe (DE), Agustina Mosca (ARG), 88 and a didge (CH), The Trip (IT).

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